Lipizzaner Almabtrieb

Nichts ist so edel, nichts so anmutig wie die weltberühmten Lipizzaner, die seit 1920 im Bundesgestüt Piber gezüchtet werden. Einmal im Jahr hat man die Möglichkeit die Lipizzaner auf eine ganz besondere Art und Weise zu erleben und einem einmaligen Ereignis beizuwohnen. 

Jedes Jahr verbringen rund 40 ein- bis dreijährige Junghengste die Sommermonate auf der Stubalpe auf rund 1500 m Seehöhe, um die notwendige Trittsicherheit zu erlangen, sowie Sehnen und Gelenke zu trainieren. Anfang September ist es dann soweit - die „Jungen Wilden“ kehren von der Stubalm heim nach Piber. Schon frühmorgens werden die Lipizzaner-Junghengste auf der Alm von ihren Betreuern gehalftert und bereit gemacht für den langen Marsch ins Tal.

Nach einer kurzen Pause beim Gasthaus Wiendl, sowie der feierlichen Segnung der Pferde, im Hof der Wallfahrtskirche Maria Lankowitz, treten die edlen Pferde schließlich ihre Heimreise nach Piber an. Dabei marschieren die Lipizzaner durch das Stadtgebiet von Köflach wo sie traditionellerweise noch eine letzte Rast einlegen.

Die Heimkehr der "Jungen Wilden" wird in der Stadtgemeinde mit einem großen Fest gefeiert bei dem selbstverständlich die edlen Lipizzaner im Mittelpunkt stehen, aber bei dem auch die kulinarischen Köstlichkeiten der Region sowie das Brauchtum und die Volkskultur nicht zu kurz kommen.